Neuordnung der Welt - geopolitische Machtverschiebungen im 21. Jahrhundert
25.01.2027 15:00 bis 29.01.2027 14:30
Die internationale Ordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Neue Machtzentren entstehen, traditionelle Bündnisse werden auf die Probe gestellt und globale Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und geopolitische Konflikte verändern die Beziehungen zwischen Staaten und Regionen nachhaltig. Die lange dominierende westlich geprägte Weltordnung wird zunehmend durch eine multipolare Machtstruktur ergänzt, in der Akteure wie China und Russland, aber auch die USA und die Europäische Union um Einfluss, Ressourcen und Gestaltungsmacht konkurrieren.
Der Kurs beleuchtet die zentralen Entwicklungen und Konfliktlinien der internationalen Politik im 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die geopolitischen Interessen und Strategien der Großmächte sowie deren Auswirkungen auf die globale Ordnung. Darüber hinaus werden aktuelle Herausforderungen in den Bereichen internationale Finanz- und Handelspolitik, Klimapolitik sowie die zunehmende Bedeutung des Weltraums als wirtschaftlicher, technologischer und sicherheitspolitischer Handlungsraum analysiert.
Gemeinsam diskutieren wir die Ursachen und Folgen globaler Machtverschiebungen und gehen der Frage nach, welche Chancen und Risiken die entstehende multipolare Weltordnung für Europa, Deutschland und die internationale Zusammenarbeit mit sich bringt.
Vertiefend werden wir uns im Laufe des Jahres mit folgenden Themen auseinandersetzen:
- Der Ferne Osten: Eine Weltregion im Fokus (03. - 05.05.2027)
- Weltordnung und Peripherie: Globale Machtkämpfe am "Ende der Welt" (08. - 10.10.2027)