Pilgern im Eichsfeld 2026
Zwölf Pilgerinnen und Pilger machten sich vom 30. August bis 4. September 2026 gemeinsam auf den Weg durch das Eichsfeld. Rund 65 Kilometer, abwechslungsreiche Landschaften, geistliche Impulse und viele besondere Begegnungen prägten die diesjährige Pilgerwoche.
Eine Tradition des Marcel Callo Hauses
Das gemeinsame Pilgern durchs Eichsfeld ist mittlerweile zu einer festen Tradition im Jahresprogramm des Marcel Callo Hauses geworden. Auch in diesem Jahr machten sich zwölf Teilnehmende auf den Weg, um das Eichsfeld zu Fuß zu entdecken, innezuhalten und ihren Glauben zu leben.
Von Montag bis Donnerstag legte die Gruppe insgesamt rund 65 Kilometer zurück. Die einzelnen Etappen führten durch bekannte Pilgerorte und wunderschöne Landschaften des Eichsfelds.
Vier Etappen durch das Eichsfeld
Am Montag startete die Gruppe am Klüschen Hagis. Von dort ging es nach Großbartloff und anschließend wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Dienstagsroute führte von Worbis über die Burg Bodenstein und Kirchohmfeld zurück nach Worbis. Am Mittwoch stand eine besonders eindrucksvolle Strecke auf dem Programm: Von Struth über Lengenfeld unterm Stein zum Hülfensberg wanderte die Gruppe zum bekanntesten Eichsfelder Wallfahrtsort.
Den Abschluss bildete am Donnerstag die Etappe von Steinbach über Berlingerode nach Etzelsbach und zurück nach Steinbach.
Geistliche Impulse begleiten den Weg
Neben den körperlichen Herausforderungen gehörten auch geistliche Impulse fest zur Pilgerwoche. Den Auftakt bildete am Montagabend eine Andacht, die von Frank Kaufhold gestaltet wurde. Dabei ging es unter anderem um den Jakobusweg und die Bedeutung des Pilgerns.
Am Dienstag übernahm Helmut Heiland die Gestaltung des geistlichen Programms und gab der Gruppe weitere Impulse für den gemeinsamen Weg.
Höhepunkt auf dem Hülfensberg
Der Mittwoch war für viele Teilnehmende der besondere Höhepunkt der Pilgerwoche. Nach der Wanderung zum Hülfensberg stand der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes auf dem Programm.
Doch auch die wohlverdiente Pause bei Kaffee und Kuchen auf dem Hülfensberg gehörte zu den besonderen Momenten des Tages. Nach den zurückgelegten Kilometern tat die gemeinsame Rast besonders gut.
Einblicke in Berlingerode und Erinnerungen an Etzelsbach
Am Donnerstag erwartete die Gruppe noch einmal ein abwechslungsreiches Programm. Daniel Bertram gab spannende Einblicke in die Kirche St. Stephanus und die Gemeinde Berlingerode und machte den Ort auf besondere Weise erlebbar.
Anschließend führte der Weg nach Etzelsbach, wo die Pilgerinnen und Pilger die Wallfahrtskapelle besuchten. Dabei wurden auch Erinnerungen an den Papstbesuch vor 15 Jahren im Eichsfeld und in Etzelsbach wach – ein Ereignis, das bis heute vielen Menschen in der Region in besonderer Erinnerung geblieben ist. Zum Abschluss durfte ein Abstecher zu den örtlichen Eisleckereien nicht fehlen.
Gemeinsam unterwegs – auch wenn der Weg herausfordert
Die diesjährige Pilgerwoche war nicht nur schön, sondern durchaus auch herausfordernd. Durch einige notwendige Umwege waren die Strecken in diesem Jahr etwas länger als gewohnt. Auch das Wetter zeigte sich mitunter wechselhaft.
Doch gerade das gehört zum Pilgern dazu: Nicht immer verläuft der Weg so, wie man ihn geplant hat. Umwege, wechselndes Wetter und müde Beine sind Teil der Erfahrung – genauso wie das Ankommen, die Gemeinschaft und die besonderen Momente am Wegesrand.
Dankbar zurückblicken
Am Ende der Woche blickt die Gruppe auf viele Kilometer, intensive Gespräche, geistliche Impulse und zahlreiche schöne Begegnungen zurück. Das gemeinsame Unterwegssein hat einmal mehr gezeigt, warum das Pilgern durchs Eichsfeld für viele zu einer wertvollen Tradition des Marcel Callo Hauses geworden ist.
Mit vielen Eindrücken im Gepäck und vielleicht schon mit Vorfreude auf die nächste Pilgerwoche ging es schließlich wieder nach Hause.
Hier geht es zu den Bildern der Pilgerwoche (passwortgeschützt).
Worbis - Burg Bodenstein - Kirchohmfeld
Struth - Lengenfeld - Hülfensberg
Steinbach - Berlingerode - Etzelsbach
Mit KI bearbeitet.
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